DIE WERKSTATT e.V. wurde 1983 von Sozialarbeitern verschiedener Heidelberger Einrichtungen gegründet. Ihr Anspruch: jungen Arbeitslosen sinnvolle und bezahlte Beschäftigung zu bieten, anstatt Arbeitslosigkeit zu verwalten.

Eine erfolgreiche Gestaltungslinie im Spielplatzbau wurde begründet: Die „krumme" Robinie mit hartem Holz und der ästhetischen Wuchsform wurde schnell zum Markenzeichen. Vor allem aber war der Ansatz ganz neu, einen kompletten Spielraum anzubieten - mit einer thematischen, künstlerischen und ästhetischen Ausrichtung. Ebenso war die Beteiligung der Nutzer bei Planung und Bau Neuland.So wurden Qualifizierungs- und Ausbildungsplätze geschaffen: in den Bereichen Garten- und Landschaftsbau, Schreinerei, Holzbild- und Steinbildhauerei, Metallbau. Fördern und Fordern ist das betriebliche und pädagogische Konzept.

1994 gründete die WERKSTATT e.V. den Zweckbetrieb DIE WERKSTATT-SPIELART Heidelberg als gemeinnützige GmbH. Im Jahr 2008, zum 25 jährigen Jubiläum, wurde aus der GmbH in eineGenossenschaft. Das Team wird gemeinsam die Verantwortung tragen und sich weiterhin an den Rat von Erich Kästner halten: „Auch aus Steinen, die Dir in den Weg gelegt werden, kannst Du etwas Schönes bauen".

Staatliche Fördermittel flossen in den letzten Jahren immer weniger. Ende 2013 wurde die Gemeinnützigkeit der Genossenschaft aufgegeben, weil sie ohne öffentliche Gelder auskommen konnte. Alle Vermögenswerte blieben beim gemeinnützigen Förderverein DIE WERKSTATT e.V. Die Genossen der Werkstatt-Spielart eG lösten per Privatkredit das materielle Vermögen ab, um arbeitsfähig zu bleiben.

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