plakat young hopeJuli 2015

Ein Kulturcamp mit Dutzenden verschiedener Nationalitäten. Dazu muss man nicht weit reisen: es ist der lange Zeit „geächtete" Heidelberger Stadtteil Emmertsgrund. Er entstand Ende der 60er Jahre unter Mitwirkung des Psychoanalytikers Alexander Mitscherlich - doch das „neue Miteinander" lief nicht gut in Hochhäusern aus Beton.

Über 50 Nationalitäten leben hier am Waldrand. Die „Emmertsgrunder" können auch über Ausgrenzung so einiges erzählen - und gleich loswerden:während der Workshop-Woche finden Interviews vor laufender Kamera statt,  jed/er kann sich äußern: was bedrück, was man vor allem wie besser machen kann... Mehr als 60 Schüler/-innen sind eine Woche in täglich wechselnden Workshops. Sie schaffen eine gemeinsame Theaterinszenierung zusammen mit professionellen Künstler/-innen aus den beteiligten Ländern. Die wird dann aufgeführt. Darauf können die Jugendlichen stolz sein, das gibt Anerkennung und Selbstvertrauen.

Das Programm richtet sich vorwiegend an Schüler/-innen aus Förder-, Haupt- und Werkrealschulen. Viele von ihnen sehen sich als „looser", bevor ihr Berufsleben überhaupt begonnen hat.

Durch die gemeinsame, kreative Arbeit wird aus dem Gefühl der Ausgrenzung Mitgestaltung, Sichtbarkeit, Ausdruck. Das Kulturcamp kann sie bestärken und ermutigen, an sich zu glauben, neue´Fähigkeiten zu entdecken, Bestätigung zu finden. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind unterschiedlichen Neigungen und Interessen angepasst: z.B. Improvisationstheater, Musik (Beatboxen, HipHop, etc.), Maskenbildnerei und Improvisationsmalerei, Tanz, Bühnenbildgestaltung, Stockkampf-Kunst, Fotografie & Video, Dokumentation...

Wir arbeiten mit einem Netzwerk an Künstler/innen, die auch im pädagogischen Umgang geübt sind. In die Entwicklung der Inhalte werden die Jugendlichen und ihre Lebens- und Erfahrungswelten einbezogen. Und hier gehts zum Blog des Kulturcamps

Wir wollen:

Erfahrungsräume schaffen: Benachteiligung, Ausgrenzung diskutieren und verarbeiten, um positive Veränderungen zu erreichen;

Erkenntnisse vermitteln: Ursachen für Ausgrenzung und Diskriminierung - und lernen, was allein oder gemeinsam dagegen getan werden kann

Persönlichkeit fördern: durch Aktivierung kaum oder nie gekannter Begabungen, dadurch mehr Selbstvertrauen;

Europäisches Bewusstsein bilden: Europa endet nicht an den Außengrenzen der EU. Gegenseitiges Verständnis eigentlich „Fremder" wächst und damit auch die
Toleranz.

Das Projekt wird gefördert durch:

jugend in aktion           EVZ

Bildergalerie
(Fotos: Katrin Raabe)

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