„Mehr-Land-Erfahrung" .... warum interkulturelles Lernen im europäischen Raum wichtig ist...
Wer als junger Mensch heute ins Berufsleben geht, eine Ausbildung beginnt oder ein Praktikum absolviert, ist mit einer großen Anzahl an Erwartungen an seine Fähigkeiten, die nicht immer aus dem Mathematik – oder Deutschunterricht stammen, konfrontiert.
Auch oder gerade, weil Unternehmen heute global agieren, überall präsent sein möchten, erwarten sie deutlich mehr an sozialen Schlüsselkompetenzen als je zuvor. Ein tieferes Verständnis kultureller Zusammenhänge und eine interkulturelle, auch fremd-sprachliche, Kompetenz sind mittlerweile wesentliche Voraussetzungen für den beruflichen Einstieg. Allein das theoretische Wissen um kulturelle Zusammenhänge und Besonderheiten reicht jedoch nicht aus, um dem Kontext der Vielfalt in der Arbeitswelt gerecht zu werden.

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Mindestens ebenso wichtig ist die praktische „Mehr-Land- Erfahrung", das intensive, aktive Erleben interkultureller Situationen. Insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund haben diese interkulturellen Kompetenzen, diese werden jedoch meist nicht als Stärke anerkannt und in ihrer Umgebung wenig gewürdigt. Jugendliche mit einem hohen schulischen Förderbedarf und Jugendliche mit Migrationshintergrund hatten bisher kaum die Möglichkeiten, auch berufspraktische Erfahrungen im Ausland zu sammeln und entsprechende Kompetenzen zu entwickeln.
Wir möchten mit unseren praktischen Bildungsprojekten im Ausland die beruflichen Perspektiven der Jugendlichen durch diese interkulturelle Lernerfahrung verbessern, ihre Persönlichkeitsentwicklung somit unterstützend begleiten und ihr Erfahrungsspektrum um den Aspekt der Mobilität, der Sprache und der beruflichen Kenntnisse erweitern.